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Archiv für den Monat August 2013

Barden, Skalden, Troubadoure: Guy Gavriel Kay – Ein Lied für Arbonne

Als Rollenspieler der früheren Generation muss ich immer an die Computerspiele aus der Bard’s Tale-Trilogie denken (die Umstrittene Neuauflage/Fortsetzung von 2005 klammer ich bewusst mal aus), wenn es um den Charakter eines Barden geht.

Obwohl es inhaltlich dabei nicht wirklich um die Kunst der Barden geht, war dies die erste große Möglichkeit, einen Barden als Charakter zu wählen, der nicht nur wie Troubadix auf der Harfe rumklampft. In The Bard’s Tale konnte man mit seinem Barden die Gruppe deutlich bereichern, da dieser mit seiner helfenden Musik-Magie die „Leistung“ der gesamten Gruppe anheben, oder aber die „Leistung“ der gesamten Gegner-Gruppen verringern konnte. Im Endeffekt also ein Vorläufer der heutigen Buffs und Debuffs, die man bei MMORPGs antrifft. Aber damals war das noch etwas Besonderes und so ist es mir auch noch in Erinnerung geblieben.

Aber bevor ich zu weit in meinen Erinnerungen gefangen abschweife, kommen wir zu dem Buch was ich mir vor kurzem (wieder) aus dem Regal gezogen habe: „Ein Lied für Arbonne“ von Guy Gavriel Kay.

Guy Gavriel Kay ist keine Autor der High-Fantasy. Viel mehr schreibt er historische Romane, in denen er gewisse mystische Kräfte mit einbindet. So auch in Ein Lied für Arbonne. Es geht hier um eine mittelalterähnliche Welt, in deren mehrere Reiche nebeneinander existieren. Im Kern seiner Erzählung geht es um das Land Arbonne, welches für seine Liebe zur Musik bekannt ist. In Arbonne gehört es zum guten Ruf, einen Troubadour und seinen Sänger zu beherbergen, damit dessen Ruf auf jeweiligen Grafen abfärbt. Und auch die Ritter streben danach, die Minnekunst in Vollendung zu erlangen.

Und in genau dieses Land kommt der Söldner Blaise von Gorhaut, aus einem Land das nur für seine Kriegskunst bekannt ist, um eine Anstellung zu finden…

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Verfasst von - August 26, 2013 in Bücher

 

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Hornköpfe – Wolfgang Hohlbein: Der Drachenzyklus

In der Welt des Drachenzyklus werden alle Insektenmenschen von den Bewohnern der Welt abfällig Hornköpfe genannt. Diesen Namen verdanken sie ihrem Chitinpanzer und Exoskeletten.

Die Hornköpfe entstammen alle einer gigantischen Königin, die wie eine Geburtenmaschine durchgehend Nachkommen produziert. Obwohl die Form dieser Königin einer Riesenameise gleicht, können ihre Nachkommen die Gestalt von allen Insekten haben. Nach Bedarf produziert sie so Arbeiter (große Ameisen), Transporter (Laufkäfer und Spinnen), Kämpfer (Termiten und Gottesanbeter) oder gar psifähige Insekten. Die Königin besitzt darüber hinaus die Fähigkeit, alle ihre Nachkommen gedanklich zu kontrollieren.

In der AD&D Hintergrundwelt Dark Sun gibt es als Spielerrasse die Thri-Kreen, welche ebenfalls einer Gottesanbeterin gleichen. Diese sind als Spielerrasse natürlich von keiner Königin abhängig. Dennoch finde ich die Ähnlichkeit schon Bemerkenswert! Hohlbein schrieb seinen Roman 1987. Mich würde wirklich interessieren, wann Dark Sun erstmalig erschien? Ich glaube zwar nicht das man voneinander abgeschaut hat, aber das die Entwicklung in der Fantasy sich parallel in die gleiche Richtung entwickelt, ist dennoch interessant.

Der Drachenzyklus besteht aus folgenden Büchern:
1. Band: Die Töchter des Drachen
2. Band: Der Thron der Libelle
oder komplett von mir bei Ebay eingestellt.

 
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Verfasst von - August 21, 2013 in Bücher

 

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