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Archiv für den Monat März 2014

Diebeswelt 06: Verrat in Freistatt (3)

Band 06: Verrat in Freistatt

Diebe6

Die dritte Geschichte wurde von Diana L. Paxson beigesteuert.

Eine entblößende Kunst

Der Maler Lalo ist aufgrund seiner besonderen Begabung in Freistatt aufgestiegen. Nach dem Tempel hatte er nun sogar den Auftrag, einen Teil des Palastes mit einem Gemälde zu versehen. Doch dann erfährt Lord Coricidius, ein Abgesandter aus Ranke, von seinen Fähigkeiten und nutzt Lolo aus, um das wahre Wesen der anderen am Hofe zu ergründen…

Diana L. Paxson greift auf den „Helden“ aus ihrer ersten Geschichte zurück. Um nicht mit den anderen Schriftsteller der Diebeswelt zu kollidieren, sind der Hauptteil der Akteure Abgesandte aus Ranke. So kann man natürlich auch eine Art Sandbox innerhalb von Freistatt schaffen, ohne das der große Metaplot berührt wird.

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Verfasst von - März 27, 2014 in Bücher

 

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Diebeswelt 06: Verrat in Freistatt (2)

Band 06: Verrat in Freistatt

Diebe6

Die zweite Geschichte des Buches wurde von C.J. Cherryh geschrieben.

Abwind

Mradhon Vis, der Dieb, hat sich in Abwind verkrochen. Doch nicht nur für ihn sind die Zeiten in Freistatt hart geworden. Es scheint, das ein jeder in Freistatt Jagd auf ehemalige Falkenmasken macht. Doch Mradhon Vis braucht unbedingt einen neuen Geldgeber. Und dafür ist er bereit, sich auch auf die Seite der vermeintlich Schwächeren zu stellen…

Der Verfall von Mradhon Vis aufgrund der Furch vor seiner letzten Auftraggeberin, der Seelenvampirin Ischade, erscheint glaubwürdig. Die Geschichte fängt sehr gut die Verzweiflung und die Stimmung von Abwind, dem schlechtesten Viertel von Freistatt, ein. In einer dunklen Welt gibt es eben immer einen noch dunkleren Ort, an dem die Verzweifelten leben!

 
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Verfasst von - März 24, 2014 in Bücher

 

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Diebeswelt 06: Verrat in Freistatt (1)

Band 06: Verrat in Freistatt

Diebe6

Über Freistatt, der Stadt der Diebe, ziehen die Woken des Krieges auf. Eine fremde Macht steht vor den Toren. Prinz Kadakithis, der Statthalter des Kaisers, und seine Garde rüsten sich, die Stadt zu verteidigen. Und die Diebe von Freistatt müssen sich entscheiden, auf welcher der beiden Seiten sie stehen wollen – oder gar auf beiden zugleich?

Die erste Geschichte des Buches stammt von Robert Lynn Asprin.

Schmerzen und Qualen

Der ehemalige Gladiator und Sklavenhändler Jubal konnte mit Hilfe seines Getreuen Saliman dem Angriff von Tempus Söldnern schwerverletzt entkommen. Nun, mit zerschmetterten Kniekehlen gelähmt, lässt er sich von dem mysteriösen Heiler Vertan, dem Lizerener, behandeln. Mit Hilfe seiner heilenden Magie soll es Jubal gelingen, seine Beine wieder nutzen zu können. Doch welchen Preis hat diese Magie?

Robert lässt die von ihm erfundene Figur Jubal nicht sterben, sondern gibt ihr mit dieser Geschichte die Möglichkeit, in Zukunft weiterhin in die Geschicke Freistatts einzugreifen. Hierbei gefällt mir besonders die „Nebenwirkung“, die durch die heilende Magie entsteht, und so der Zukunft Jubals einige Möglichkeiten eröffnet.

 
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Verfasst von - März 22, 2014 in Bücher

 

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Heilige Trupps (Söldner)

Die Konzept der Heiligen Trupps basiert auf den Geschichten der Diebeswelt.
Die Heiligen Trupps sind eine Söldnervereinigung, die sich jeweils in Paaren gliedern. Diese Paare kämpfen und leben nicht nur miteinander, sondern sind in aller Regel auch ein Liebespaar. Hierbei liegt die Mehrzahl insbesondere auf männlich homosexuelle Paare. Die Söldner haben einen Schwur auf Vashanka geleistet, dem rankanischem Gott des Krieges, der Schlachten, der Vergewaltigung und der Zerstörung.

Die erste Erwähnung finden sie in dem Buch „Die Götter von Freistatt“ in der Geschichte „Ein Mensch und sein Gott“ von Janet Morris:

Während er Stiefsohns wehrhafte Gefährten im Auge behielt, die wie Jagdhunde edler Zucht warteten, fiel ihm ihre Geschmeidigkeit auf, ihre makellose Statur und die schmalen Hüften unter den von Gürteln hängenden Waffen. Wahrhaftig enge Freunde Abarsis mußten sie sein. Sehr enge!
Stiefsohn war verstummt und wartete auf Hanses Antwort. Die verwirrend blassen Augen folgten jetzt Hanses unverhohlenem Blick zu dem kleinen Söldnertrupp.
„Nun, werdet Ihr ja sagen, Freund des Geheimnisvollen? Und so auch mein Freund werden? Diese, meine anderen Freunde, warten nur auf Euer Einverständnis, Euch als Bruder umarmen zu dürfen.“
„Ich bin mein eigener Herr“, murmelte Hanse.
Abarsis hab eine geschwungene Braue. „Na und? Sie sind Angehörige eines Heiligen Trupps, ausgezeichnete Offiziere, Helden, jedes Paar.“ Er blickte Hanse abschätzend an. „Kann es sein, daß das bei euch im Süden nicht üblich ist?. Nach Eurer Miene zu urteilen, muß ich das annehmen“. Seine Stimme war weich wie fließendes Wasser. „Diese Männer haben mir und ihrem selbererwählten Gefährten geschworen, selbst über ihre Ehre hinweg, ihr Leben einzusetzen, nie zu weichen und wenn es sein muß, Schulter an Schulter kämpfend zu fallen. Es gibt keine Verläßlicheren. Hätte ich tausend wie sie, würde ich über die Erde herrschen!“

Obwohl die Ausspielung (oder auch nur die Erwähnung) von Sexualität immer noch bei vielen Rollenspielern ein Tabu darstellt, muss der offene Umgang mit Homosexualität in der jeweiligen Rollenspielwelt kein Tabu sein, sondern kann wie in oben genannten Beispiel etwas Alltägliches sein. Ich möchte hiermit auch keinen dazu auffordern, fortan homosexuelle Krieger zu spielen (für mich selbst käme es nicht in Frage), aber doch zumindest tolerant mit diesen außergewöhnlichen Charakterkonzepten umzugehen. Wer sich die HBO-Serie Spartacus angesehen hat, stößt dort auch unweigerlich auf die Darstellung von homosexuellen Kriegern; wobei diese innerhalb der Serie als nicht ungewöhnlich wahrgenommen werden. Bei den Griechen gehörte es ebenfalls zum Alltag dazu. Warum also nicht in einer Fantasywelt?

 
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Verfasst von - März 20, 2014 in Bücher

 

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DSA Romane zum Verkauf

Kurzer Beitrag in eigener Sache:

Nach einer langen Zeit der Entscheidungsfindung (und dem mehrmaligen und nachdrücklichen Zuspruch meiner Lebensgefährtin: „Unsere Wohnung ist für mehr als zweitausend Fantasyromane definitiv zu klein!“*) habe ich mich entschlossen, mich unter anderem von meinen DSA-Romanen zu trennen.

Wenn jemand Interesse daran hat, kann er diese gerne bei Ebay ersteigern.

 

* Wie kleinlich! Vor allem da in unserer Wohnung anscheinend ausreichend Platz für mehr als 50 Paar Schuhe ist…

 
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Verfasst von - März 19, 2014 in Bücher

 

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Diebeswelt 05: Die Götter von Freistatt (4)

Band 05: Die Götter von Freistatt

Diebe5

Die vierte und letzte Geschichte des Buches stammt von Janet Morris.

Ein Mensch und sein Gott

Tempus sinnt seinen Peinigern nach Rache. Und er ist nicht allein. Der Söldnerführer Abarsis, genannt Stiefsohn, hat einige heilige Trupps(*) nach Freistatt geführt und Tempus die Treue geschworen. Tempus fegt mit seinen Mannen über Freistatt hinweg wie eine Urgewalt. Weder das Wort des Prinzen, noch seine Gegner vermögen ihn aufzuhalten. Doch von allen seinen Gegnern hasst er einen am meisten: Jubal, den Sklavenhändler. Doch dieser hat sich mit allen seinen Falkenmasken in seinem Landhaus verschanzt…

Janet Morris führt die Darstellung des wütenden Tempus konsequent weiter. Gefühlskalt und Erbarmungslos gegenüber seinen Feinden, aber kameradschaftlich und treu gegenüber seinen Freunden und Anhängern. Er ist der auserwählte Krieger Vashankas, des Schändergottes. Und kein Mensch ist ihm im Kampf gewachsen.

* Zu den heiligen Trupps werde ich morgen noch einen eigenen Beitrag veröffentlichen.

 
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Verfasst von - März 19, 2014 in Bücher

 

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Diebeswelt 05: Die Götter von Freistatt (3)

Band 05: Die Götter von Freistatt

Diebe5

Die dritte Geschichte des Buches stammt von Lynn Abbey

Der Tanz der Azyuna

Der Tanz der Azyuna ist ein ritueller Tanz der Vashanka-Kirche, in dem die Schändung der Göttin Azyuna durch ihren Bruder Vashanka nachgestellt wird. Für die zur Tänzerin ausgebildeten Sklavinnen ist dieses Ritual, sofern sie aus der Schändung heraus ein gottgewolltes Kind austragen, die Chance für den gesellschaftlichen Aufstieg. Daher fiebert die junge Tänzerin Seylalha dem diesjährigen Ritual entgegen, da sie an der Reihe ist, Azyuna darzustellen. Insbesondere da der Hohepriester Molin Fackelhalter dieses Jahr Prinz Kadakithis für die Darstellung des Vashankas gewinnen konnte.

In der Geschichte wird nochmal deutlich, das Vashanka kein einfacher Kriegsgott ist. Er ist der Gott des blutigen Gemetzels und der Schmerzen. Er ist ein Gott, der sich nicht hinter dem Chaosgott Khorne der Warhammer-Welt zu verstecken braucht. Das ein solcher Gott durch den vernünftigen und gnädigen Statthalter Prinz Kadakithis dargestellt werden soll, kann nur zu Problemen für Freistatt führen; insbesondere, da Tempus wieder genesen ist…

 
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Verfasst von - März 17, 2014 in Bücher

 

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