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Archiv für den Monat März 2014

Magische Zeiten – 20 Jahre DSA

20 Jahre DSA?
Nein natürlich nicht! Mittlerweile sind 30 Jahre vergangen, seitdem Das Schwarze Auge das Licht der Welt erblickte.

Doch vor 10 Jahren brachte man zum 20jährigen Jubiläum einen Sonderband heraus: Magische Zeiten.

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In diesem Buch wurden die gesamten 20 Jahre seit dem Bestehen des Rollenspiels in Revue betrachtet. Die fast 500 Seiten gaben dem Leser einen Überblick über alle wichtige Autoren des Rollenspiels, alle Erscheinungen der Spielwelt sowie eine chronologischen Ablauf des Geschehens um die Veröffentlichungen des Schwarzen Auges herum. Abgerundet wurden diese gut dargestellten Tatsachen mit einigen bisher unveröffentlichten Kurzgeschichten. Und gerade diese Kurzgeschichten sind die besondere Stärke dieses Buches. Denn man merkt beim lesen, das die Autoren sich großartig mit der Spielwelt auskennen. Dies sind keine Geschichten von fremden Fantasyautoren, die für eine Gage einen Roman zur Spielwelt beitragen. Die Geschichten spielen alle auf die Besonderheiten des Schwarzen Auges an, und können so eine unheimliche Atmosphäre bilden, in denen sich der Rollenspieler mit seinen eigenen Charakteren wiedererkennen kann.

Mein persönliches Highlight ist die Kurzgeschichte um den Rohalsfalter und die Blutulme Argareth. Anton Weste gelingt er hierbei die gesamte Geschichte des Mittelreiches mosaikartig aus den Augen eines unsterblichen Tierkönigs zu erzählen. Obwohl ich wie bereits oft erwähnt kein Freund von Kurzgeschichten bin, sondern eher epische Geschichten über tausende von Seiten mag, hat mich diese Geschichte ungemein beeindruckt. Ein jeder der die Möglichkeit hat diese Geschichte zu lesen, sollte sie sich nicht entgehen lassen.

Ich hoffe das es zum 30 jährigen Jubiläum dieses Jahr ein ähnlicher Sonderband zum Rollenspiel erscheint. Immerhin hat sich die letzten 10 Jahre einiges verändert. Das betrifft sowohl die Spielwelt, als auch die vollkommen neue Redaktion. Hat hierzu vielleicht jemand nähere Informationen?

Mein eigenes Exemplar habe ich auf Ebay eingestellt.

 
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Verfasst von - März 10, 2014 in Bücher

 

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LARPzeit Ausgabe 43: Fahrendes Volk

Ich muss mal ein wenig Werbung machen, da ich persönlich ein großer Fan der LARPzeit bin und in Gesprächen immer wieder feststelle, das dieses Magazin wirklich nur in der LARP-Szene bekannt ist.

Verführerische Tänzerinnen, mysteriöse Wahrsager, Kesselflickerinnen und fröhlich-bunte Schausteller, die frei und ungebunden durch die Welt ziehen – in dieser Ausgabe steht das sogenannte Fahrende Volk im Mittelpunkt. Der Charaktertyp bietet Spieltipps für Rollen am Rande der Gesellschaft und Erfahrungsberichte von Spielerinnen und Spielern. Im Artikel Zigeuner-Geschichte(n) beschäftigen wir uns mit Stigmatisierung, Verfolgung und Romantisierung von realen ethnischen und sozialen Gruppen, denen im Laufe der Geschichte der Begriff Zigeuner übergestülpt wurde. Außerdem stellen wir mit den Crepusculo, den St. Growanescou und Ommas fantastulärem Wandertheater einige Konzepte und Projekte rund um Fahrendes Volk im LARP vor. Zudem bietet das Szenario Zigeunerrache eine Idee für eine rasante Verwechslungskomödie im Stil der Zigeunerromantik.

Als weitere Artikel gibt es unter anderem eine ausführliche Bauanleitung für einen an historische Vorlagen angelehnten Bolzenköcher, eine Konzeptbeschreibung zu Reenlarpment vor frühmittelalterlichem Hintergrund sowie den Veranstaltungsbericht zum Twelve Colonies-Con Whiteout. Schließlich berichten wir wie gewohnt über weitere Cons, Konzepte, Neuigkeiten aus der LARP-Szene und vieles mehr.

Larpzeit 43

Das Heft erscheint als Print-Magazin im Format 210 x 297 mm, wird durchgehend farbig in hochwertigem Offsetdruck produziert und hat einen Umfang von 88 Innenseiten.

Inhalt

Tipps
Sinnesvöllerey: Zigeuner-Geschichte(n) – Zwischen Verfolgung und Romantisierung
Charaktertyp: Fahrendes Volk – Rollen am Rande der Gesellschaft
Sinnesvöllerey: Order of the Stick – Strichmännchen und Rollenspielklischees
Hinterfragt: Mein Pfeil, dein Pfeil – Über die Unsitte, mit fremden Pfeilen zu schießen


Do it yourself
Nähstübchen: Praktischer Rucksack für’s Wandervolk
Kochecke: Festliche Küche mit Met Teil II
Rüstkammer: Immer einen Bolzen auf der Sehne … – Bolzenköcher selbst bauen
Schöner LARPen: Glasperlen selbst herstellen Teil II – Jetzt wird es bunt

Im Gespräch
Der Alte Mann und das LARP: Von den LARP-Zigeunern
Monstermacher und Plotplaner: Clan McCregger im Interview – Wie eine Spielergruppe zum Veranstalter wird
Hinterfragt: Lustig ist das Zigeunerleben … oder?

Konzepte
Gruppenkonzept: Die St. Growanescou – Verdammt zu ewiger Wanderschaft
LARP-Konzept: Sandkastenspiele – Rohstoffe als Spielelement
LARP-Konzept: Ommas fantastuläres Wandertheater – Ein ganz schönes Theater auf dem Drachenfest!
Gruppenkonzept: Die Crepusculo – „Wir bedienen mit unseren Zigeunern das verklärte Bild, das Literatur und Hollywood uns vorgaukeln.“
LARP-Konzept: Orkneyinga – Reenlarpment vor frühmittelalterlichem Hintergrund
Szenario: Zigeunerrache

Veranstaltungen
Con-Bericht: Frøblot – Geiranger & Friends 2014
Veranstaltung: Heiß, heißer, Feuerherzen!
Con-Bericht: Twelve Colonies Con 4 – Whiteout

Obwohl das Magazin selbstverständlich auf die LARP-Szene ausgerichtet ist, bietet es jedem Rollenspieler viele gute Ideen für seine Charaktere. Einen Überblick über alle bisher erschienenen Ausgaben gibt es unter: http://www.larpzeit.de/

 
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Verfasst von - März 6, 2014 in Allgemein

 

Diebeswelt 04: Die Rache der Wache (4)

Band 04: Die Rache der Wache

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Die letzte Geschichte des Bandes stammt von Robert Asprin, dem Herausgeber:

Ein Geschenk zum Abschied

Hort, ein junger Mann aus dem Fischerviertel, möchte Freistatt verlassen. Er hat daher seinem Vater versprochen,  mit diesem seit langer Zeit wieder einmal eine letzte Woche gemeinsam fischen zu gehen. Doch alle Fischer gehen in den letzten Tagen leer aus.
Während alle anderen Fischer diese Erfolglosigkeit gemeinsam in der Kneipe abwarten wollen, versucht Horts Vater, den alle nur den Alten Mann nennen, die Ursache dafür heraus zu finden…

Asprin greift wieder auf einen kleinen, unwichtigen Bürger der Stadt zurück, um die Geschichte von Freistatt wieder auf den Teppich zurück zu holen. Während die meisten anderen Autoren auf mächtige Helden setzen, welche sie Freistatt zufügen, greift Asprin auf das zurück, was einen Autor ausmacht: Er erzählt eine Geschichte. Und auch wenn sie nur einen unwichtigen jungen Mann beschreibt, webt sie den Metaplot der Diebeswelt weiter, denn der Kern der Geschichte dreht sich um die Auswirkung einer der vorherigen Geschichten.

 

 
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Verfasst von - März 5, 2014 in Bücher

 

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