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Das Geheimnis des Stahls

23 Apr

Die Frage nach dem Geheimnis des Stahls ist in der Fantasy ungefähr genauso alt wie die Figur des Conan von Robert E. Howard.
Angeregt durch meinen Beitrag Verrat in Freistatt (4) erlaube ich mir dies nochmal kurz aufzugreifen:

Viele Fantasy-Autoren und Rollenspiele betreiben ihre eigene Mythologie um besondere Stahlsorten:

Das bekannteste Metall stellt wohl Mithril dar, welche von John R.R. Tolkien für seine Welt des Herrn der Ringe erfunden wurde. Kein anderes Metall wurde so oft in andere Fantasy-Szenarien überführt, wie dieses. Als Beispiel möchte ich hier nur kurz die Forgotten Realms des AD&D Universums nennen, bzw. die Computer-Rollenspiele The Bards Tale, Gothic, Diablo II, The Elder Scrolls, Guild Wars II, Lineage und sogar World of Warcraft. Mithril wird vom Grundsatz her „so hart wie Stahl, aber so leicht wie eine Feder“ beschrieben. Weitere magische Fähigkeiten weist es nicht auf.

Doch auch andere andere Rollenspiele haben ihre eigenen Metalle hervorgebracht:

– DSA hat 5 magische Metalle auf, die für die Alchemie oder der Herstellung von Gildenabzeichen genutzt werden (Mindorium/Arkanium), zur Herstellung von Waffen und Rüstungen (Endurium / Titanium), oder gar nur als Göttergeschenk vorhanden sind (Eternium).

– Midgard hat das Kalte Eisen, welches magischen Wesen ihre Eigenschaften raubt. Darüber hinaus gibt es noch Aithinn und Coranacruach, welche beide für die Herstellung von Waffen genutzt werden.

– Arcane Codex verwendet das magische Metall Lunarium, welches besonders für magische Artefakte geeignet ist, da es magsiche Energie leicht aufnimmt.

 

Im Rollenspiel stelle ich mir selbst immer die Frage: Soll man seine Heldengruppen mit diesen magischen Waffen bis unter die Haarspitzen vollpumpen oder eher selten vergeben? Soll man jedem Spieler das Gefühl geben, das sein Charakter etwas Besonderes besitzt, oder nur einen Spieler der Gruppe damit hervor heben? In klassisch strukturieren Fantasygeschichten hat in der Regel ein Held einen magischen Gegenstand, der ihn zu etwas Besonderem macht. Aber eine Fantasygeschichte soll auch nur einen zufrieden stellen: den Leser. Bei einem Buch sitzen nicht 5 Leser im Kreis und hegen für 5 verschiedene Charaktere der Geschichte ihre Sympathie. Eine Rollenspielgruppe ist daher vom Sozialgeflecht deutlich anders zu betrachten. Aber ich denke, das es für diese Frage keine klare Antwort geben kann. Zu viel hängt von den Spielern und ihrer Art des Rollenspiels ab. Da hat es ein Fantasyautor doch deutlich einfacher, als ein Spielleiter!

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3 Kommentare

Verfasst von - April 23, 2014 in Allgemein

 

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3 Antworten zu “Das Geheimnis des Stahls

  1. ghoul

    April 23, 2014 at 19:24

    Gygaxium natürlich.

     
  2. Mythenmeister

    April 23, 2014 at 19:28

    Oh ja: Gygaxium, der Stahl aus dem die Träume sind 🙂

    Schande über mein Haupt…

     

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