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Wild Cards: George R.R. Martins neue TV-Serie

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Wie George R.R. Martin in seinem Blog verkündet hat, hat der US-Sender  Universal Cable Production die Verfilmungsrechte an der von ihm gegründeten Roman-/Anthologie-Serie Wild Cards erworben.

Die Serie spielt in einem Alternativen Universum unserer Welt, in der es im Jahr 1946 zu einem biologischen Alien-Angriff gekommen ist. Das sogenannte Wild-Cards-Virus verbreitet sich unkontrolliert auf der Welt und rafft 90% der Bevölkerung dahin. Der Großteil der Überlebenden wird durch den Virus durch Mutationen entstellt (die sogenannten „Joker“), während ein geringer Anteil mit Superkräften (die sogenannten „Asse“) ausgestattet wird.

Die Geschichte war eigentlich als Hintergrund für die Rollenspielkampagne, welche George R.R. Martin für viele mit ihm bekannten Schriftstellerkollegen leitete, gedacht. Da den zusammengekommenen Autoren die Kampagne allerdings so gut gefiel, entstand daraus eine große (mittlerweile 21 Bücher umfassende) Erzählung, welche durch die beteiligten Autoren gemeinsam geschrieben wurde. Zu den beteiligten Autoren gehören George R. R. Martin, Melinda Snodgrass, Roger Zelazny, Lewis Shiner, Walter Jon Williams, Pat Cadigan, Howard Waldrop, Leanne C. Harper, Chris Claremont, Victor Milán und John J. Miller.

Wann und wo Wild Cards durch CPU umgesetzt wird, ist noch nicht bekannt. Aufgrund des derzeitigen Erfolgs von Game of Thrones kann man davon ausgehen, das man relativ schnell beginnen wird.

wcWild Cards, Band 1 bei Amazon

 

 
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Verfasst von - September 30, 2016 in Filme

 

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Zauberzutaten, oder Paraphernalia

Wie bereits in meinem letzten Beitrag angesprochen, bin ich grundsätzlich kein großer Freund von Zauberzutaten.

Aber gewisse große Zauber sollten dennoch nicht einfach so den Spielern zur Verfügung stehen und daher nur mit der Erbringung von Zauberzutaten oder aber bestimmten anderen Einflüssen durchführbar sein.

1. Zuerst möchte ich einen kurzen Blick auf die reinen Zauberzutaten werfen:

  • Körperteile, Blut oder die Seelen von Unschuldigen bieten sich immer bei der Beschwörung von Dämonen oder finsteren Gottheiten an.
  • Seltene Kräuter oder das Wasser aus bestimmten Quellen können bei Wiederbelebungen oder großen Wunderheilung dienen.
  • Die Körperteile mystischer Wesen (Alles vom Drachen; das Horn eines Einhorns, die Klauen eines Mantikors, die Federn eines Greifen, Auge eines Zyklopen) könnten bei mächtigen Verzauberungen eine Rolle spielen.

2. Als Zweites möchte ich die anderen Einflüsse kurz ansprechen:

  • Bestimmte Sternenkonstellation
  • Vollmondnächte oder Mondfinsternis
  • Bestimmte Orte (Rand eines Vulkans, eine bestimmte Lichtung im Wald, auf der Spitze eines Berges…)

 

Ich will jetzt hier neben diesen beiden variablen Möglichkeiten nicht mal auf bestimmte Arten der Zauberei eingehen, aber das sich die Zutaten eines mächtigen Zaubers eines Orkschamen von denen eines Gildenmagiers oder Druiden unterscheidet und daher noch viele weitere Möglichkeiten für die Notwendigkeiten mit sich bringt, sollte den meisten bewusst sein. Das auch die Beschwörung eines mächtigen Dämons nicht mit denen eines Magnum Opus der Dämonologie und der Entstehung eines Spährenrissen gleichzusetzen ist, sollte auch bei der Festlegung der Notwendigkeiten von Zauberzutaten und weiteren Einflüssen bedacht werden.

Ich würde mich über Rückmeldung der Leserschaft freuen, welche Arten von Ritualen / großen Zaubern bereits im eigenen Rollenspiel durchgeführt wurden und welche Zutaten und Einflüsse dafür notwendig waren.

 
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Verfasst von - Juli 29, 2014 in Allgemein

 

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Das Geheimnis des Stahls

Die Frage nach dem Geheimnis des Stahls ist in der Fantasy ungefähr genauso alt wie die Figur des Conan von Robert E. Howard.
Angeregt durch meinen Beitrag Verrat in Freistatt (4) erlaube ich mir dies nochmal kurz aufzugreifen:

Viele Fantasy-Autoren und Rollenspiele betreiben ihre eigene Mythologie um besondere Stahlsorten:

Das bekannteste Metall stellt wohl Mithril dar, welche von John R.R. Tolkien für seine Welt des Herrn der Ringe erfunden wurde. Kein anderes Metall wurde so oft in andere Fantasy-Szenarien überführt, wie dieses. Als Beispiel möchte ich hier nur kurz die Forgotten Realms des AD&D Universums nennen, bzw. die Computer-Rollenspiele The Bards Tale, Gothic, Diablo II, The Elder Scrolls, Guild Wars II, Lineage und sogar World of Warcraft. Mithril wird vom Grundsatz her „so hart wie Stahl, aber so leicht wie eine Feder“ beschrieben. Weitere magische Fähigkeiten weist es nicht auf.

Doch auch andere andere Rollenspiele haben ihre eigenen Metalle hervorgebracht:

– DSA hat 5 magische Metalle auf, die für die Alchemie oder der Herstellung von Gildenabzeichen genutzt werden (Mindorium/Arkanium), zur Herstellung von Waffen und Rüstungen (Endurium / Titanium), oder gar nur als Göttergeschenk vorhanden sind (Eternium).

– Midgard hat das Kalte Eisen, welches magischen Wesen ihre Eigenschaften raubt. Darüber hinaus gibt es noch Aithinn und Coranacruach, welche beide für die Herstellung von Waffen genutzt werden.

– Arcane Codex verwendet das magische Metall Lunarium, welches besonders für magische Artefakte geeignet ist, da es magsiche Energie leicht aufnimmt.

 

Im Rollenspiel stelle ich mir selbst immer die Frage: Soll man seine Heldengruppen mit diesen magischen Waffen bis unter die Haarspitzen vollpumpen oder eher selten vergeben? Soll man jedem Spieler das Gefühl geben, das sein Charakter etwas Besonderes besitzt, oder nur einen Spieler der Gruppe damit hervor heben? In klassisch strukturieren Fantasygeschichten hat in der Regel ein Held einen magischen Gegenstand, der ihn zu etwas Besonderem macht. Aber eine Fantasygeschichte soll auch nur einen zufrieden stellen: den Leser. Bei einem Buch sitzen nicht 5 Leser im Kreis und hegen für 5 verschiedene Charaktere der Geschichte ihre Sympathie. Eine Rollenspielgruppe ist daher vom Sozialgeflecht deutlich anders zu betrachten. Aber ich denke, das es für diese Frage keine klare Antwort geben kann. Zu viel hängt von den Spielern und ihrer Art des Rollenspiels ab. Da hat es ein Fantasyautor doch deutlich einfacher, als ein Spielleiter!

 
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Verfasst von - April 23, 2014 in Allgemein

 

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Heute Gratis: Infinity Blade (Action-Rollenspiel für iOS)

Heute kann man das Action Rollenspiel Infinity Blade gratis im App Store herunter laden.

Infinity Blade

Das Spiel ist zwar schon 3 Jahre alt, aber immer noch sehr ansprechend von der Grafik.
Normalerweise kostet das Spiel 5,49 €, die man mit dem heutigen Gratis-Download einsparen kann!

 
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Verfasst von - November 25, 2013 in Spiele / Apps

 

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Blood Brothers RPG

Die erste App die ich vorstellen möchte, ist zugleich diejenige, die mich am meisten beschäftigt, bzw. die mir am meisten Zeit raubt: Blood Brothers RPG

Blood-Brothers

Gleich zu Beginn wählt man einen von 8 Charakteren, mit denen man auf Abenteuer geht:

  • Menschen Ritter
  • Menschen Samurei
  • Affenmenschen Krieger
  • Eidechsen Krieger
  • Zwergen Krieger
  • Hochelfen Heilerin
  • Dunkelelfen Zauberin
  • Goblin Magier

Jeder Charakter hat fünf Eigenschaften: Lebenspunkte, Angriff, Verteidigung, Weisheit und Beweglichkeit. Darüber hinaus hat jede Figur noch eine Fähigkeit, dabei kann es sich um einen Zauber oder einen Spezialangriff handeln.

Die getroffene Auswahl kann nicht Rückgängig gemacht werden, allerdings sind die Charaktere alle recht gut ausbalanciert (in meinen Augen sind nur der Ritter und die Hochelfe etwas schwächer geraten).

Mit seinem Helden startet man dann zugleich ins Abenteuer und erfährt, das man ein Vampir ist. Nun lernt man in den ersten Kapitel die Steuerung des Spieles, und wie man andere Kreaturen zu seinem Vampir-Gefolge hinzufügen kann. Während man in die Geschichte eintaucht, muss man ständig sein Gefolge verbessern. Dies erfolgt durch die Anwerbung neuer Gefährten oder ihrer Verbesserung. Hierbei kann man zwei gleiche Gefährten zu seinem besseren Typ vereinen, oder aber andere Gefährten opfern, um die Fähigkeit einer eigenen Figur zu erhöhen.

Blood Brothers RPG ist daher in erster Regel ein Figuren-Sammelspiel. Bei den Figuren gibt es die Unterscheidung Gewöhnlich – Ungewöhnlich – Selten – Episch und (seit neuester Zeit) Mächtig. Während man also seine Party mit immer stärkeren Figuren versieht, muss man die Welt auf einer Art Spielbrett erkunden. Neben der normalen Welt kommen dazu regelmäßig stattfindente Events, in denen man mit allen anderen Spielern um die Wette Punkte sammeln muss. Als Belohnung für gutes Abschneiden bei solchen Events bekommt man ebenfalls mächtige neue Figuren hinzu.

Es handelt sich um eine sogenannte Fremium-App: Die App ist kostenlos, allerdings kann man im Spiel einiges an Geld loswerden, um sich gegenüber anderen Spielern zu bevorteilen. Ich selbst spiele die App nun seit fast einem Jahr und habe noch keine In-App-Käufe getätigt. Ich kann zwar bei den Events nicht um den Platz 1 kämpfen, aber der Spielspaß ist dennoch ungebrochen!

Blood Brothers RPG hat in meinen Augen (und zu meinem Verhängnis) einen sehr hohen Suchtfaktor. Gerade durch die in fast wöchentlichem Rhytmus stattfindenten Events werden immer wieder neue Fantasy-Figuren eingefügt, die mir als Rollenspieler ebenfalls neue Ideen für meine Spielrunden geben können.

 
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Verfasst von - Oktober 15, 2013 in Spiele / Apps

 

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Kämpfer, Krieger, Ritter: Prestigeklasse oder nur anderer Name? – Guy Gavriel Kay: Ein Lied für Arbonne

Ich selbst bin ein großer Freund von Prestigeklassen! Durch die Prestigeklassen hat man ein Ziel, in die man seinen „Standart-Klassen-Charakter“ entwickeln kann. So kann man seinen Kämpfer zum Beispiel auf Stufe 5 zum Söldner oder Krieger weiterentwickeln, um ihn danach auf Stufe 10 zum Ritter oder Paladin aufsteigen zu lassen. Mit den Stufen sind natürlich auch eigene Fähigkeiten verbunden, mit denen man seinen Charakter aufrüsten kann.

In seinem Roman Ein Lied für Arbonne geht Guy Gavriel Kay allerdings einen anderen Weg: Alle Kämpferklassen sind im Kampf gleich! Es ist egal, ob man ein nordischer Krieger ist, ein in der Minnekunst bewanderte Ritter oder ein säbelschwingender Südländer: Im Kampf und im Krieg gehen sie alle an ihrer Grenzen. Der Kampf ist ihr gemeinsames Handwerk, welches die Grundlage der gemeinsamen Klassenbasis bildet.

Die Prestigeklasse zählt also nicht in den Kampffertigkeiten und Techniken, sondern nur auf die anderen Fähigkeiten des Charakters. So besticht der nordische Krieger durch Zechen, Glücksspiel und die Jagd, während der Ritter im Umgang mit der Damenwelt natürlich deutlich mehr Gewicht auf die gesellschaftlichen Talente legt. Ich finde die Idee vom Ansatz her nicht schlecht, dennoch fehlt mir da das Belohnungsdenken, dem viele Rollenspieler anhängen. Allerdings würde mich interessieren, wie andere das bewerten – oder gar in ihren eigenen Systemen gestaltet haben. Ich würde mich daher sehr über Kommentare zu diesem Thema freuen.

 

Den Roman habe ich natürlich bei Ebay eingestellt.

 
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Verfasst von - September 5, 2013 in Bücher

 

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