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Schlagwort-Archive: Tiermenschen

Trollocs

Trollocs

Die Trollocs sind eine Rasse in den Romanen „Das Rad der Zeit“ von Robert Jordan.

Sprachlich betrachtet sind sie die Mischform von Trollen und Orks, was auch auf ihre Körpergröße von über 2 Meter hinweist. Vom äußeren ähneln sie allerdings mehr den Tiermenschen aus der Warhammer-Welt.
Trollocs besitzen eine menschenähnliche Struktur und weisen verschiedene tierische Merkmale auf, wie Wolfsschnauzen, Widderhörner, Adlerschnäbel oder Hufen.

Die Trollocs sind das Fußvolk des Dunklen Königs (eine Art Sauron in der Welt des Rad der Zeit) und werden entweder von starken Exemplaren ihrer Art angeführt, oder von einem Myrddraal.
Erschaffen wurden sie zur Zeit der Legenden aus dem Genmaterial von Menschen und Tieren und gehören dem Schattengezücht an.
Im Gegensatz zu den anderen Arten des Schattengezücht sind die Trollocs zu einem gewissen sozialen Verhalten untereinander fähig, auch wenn sich dieses oft auf Grausamkeit und Sadismus konzentriert.
Untereinander haben sie eine auf Grunzlauten basierende Sprache entwickelt. Einzelne Exemplare sind allerdings auch in der Lage, die normale Sprache zu erlernen.

Die Trollocs gliedern sich in Zwölf große Stämme, die untereinander verfeindet sind. Nur unter Führung eines Myrddraals und der Angst vor diesem, führt zu Zusammenschlüssen von Trollocs unterschiedlicher Stämme.
Kampfgemeinschaften der Trollocs werden als Fäuste bezeichnet, wobei eine Faust für ein- bis zweihundert Trollocs steht.

 
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Verfasst von - November 13, 2015 in Bücher

 

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Diebeswelt 04: Die Rache der Wache (2)

Band 04: Die Rache der Wache

Diebe4

Vonda N. McIntyre verfasste die zweite Geschichte des Bandes. Vonda schrieb ansonsten nur Science Fiction Romane. Für ihren bekanntesten Roman „Traumschlange“ erhielt sie den Nebula-, den Hugo- und den Locus-Award.

Die Suche nach Satan

Die vier Wanderer Chan, Wess, Aerie und Quartz kommen aus einem fernen Land nach Freistatt, um ihren Freund Satan zu finden. Die vier Wanderer kommen aus einer Gesellschaft, die mit der Natur eng verbunden ist und auch Tiermenschen hervorbringt. Durch ihr Magiegespür kommt Wess fast dem Geheimnis des blauen Adepten Lythande auf die Spur, wodurch sich eine enge Freundschaft zwischen diesen entwickelt.
Doch dann erfahren sie die Hintergründe für die Entführung ihres Freundes Satan: Man möchte den Vogelmenschen in einem Zirkus als große Attraktion vorstellen…

Die Schilderung Freistatts aus einer primiten, naturverbundenen Sichtweise ist mal etwas anderes. Auch die Begegnung einer gleichwertigen Gesellschaft mit der anarchischen Situation in Freistatt und dem Recht des Stärkeren ist erwähnenswert. Ob man in diese Geschichte aufgrund des Namens Satan, der als Lichtvogel erscheint, auch eine religiöse Komponente hinein interpretieren möchte, stelle ich jedem frei.

 

 
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Verfasst von - Februar 8, 2014 in Bücher

 

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Hornköpfe – Wolfgang Hohlbein: Der Drachenzyklus

In der Welt des Drachenzyklus werden alle Insektenmenschen von den Bewohnern der Welt abfällig Hornköpfe genannt. Diesen Namen verdanken sie ihrem Chitinpanzer und Exoskeletten.

Die Hornköpfe entstammen alle einer gigantischen Königin, die wie eine Geburtenmaschine durchgehend Nachkommen produziert. Obwohl die Form dieser Königin einer Riesenameise gleicht, können ihre Nachkommen die Gestalt von allen Insekten haben. Nach Bedarf produziert sie so Arbeiter (große Ameisen), Transporter (Laufkäfer und Spinnen), Kämpfer (Termiten und Gottesanbeter) oder gar psifähige Insekten. Die Königin besitzt darüber hinaus die Fähigkeit, alle ihre Nachkommen gedanklich zu kontrollieren.

In der AD&D Hintergrundwelt Dark Sun gibt es als Spielerrasse die Thri-Kreen, welche ebenfalls einer Gottesanbeterin gleichen. Diese sind als Spielerrasse natürlich von keiner Königin abhängig. Dennoch finde ich die Ähnlichkeit schon Bemerkenswert! Hohlbein schrieb seinen Roman 1987. Mich würde wirklich interessieren, wann Dark Sun erstmalig erschien? Ich glaube zwar nicht das man voneinander abgeschaut hat, aber das die Entwicklung in der Fantasy sich parallel in die gleiche Richtung entwickelt, ist dennoch interessant.

Der Drachenzyklus besteht aus folgenden Büchern:
1. Band: Die Töchter des Drachen
2. Band: Der Thron der Libelle
oder komplett von mir bei Ebay eingestellt.

 
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Verfasst von - August 21, 2013 in Bücher

 

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Trudi Canavan: Das Zeitalter der Fünf – Die Eloi

Als eine weitere von der Göttin Huan erschaffene Rasse gilt das Volk der Eloi.

Die Eloi sind Meermenschen und in ihrer eigenen Welt eine Legende, weil sie sich vor den normalen Menschen in ihrer Unterwasserstadt verstecken. Die Eloi sind haarlose Humanoide mit dunkler Haut, welche ständig feucht gehalten werden muss. Zwischen ihren Fingern und Zehen haben sie Schwimmhäute. Sie verfügen über keine Kiemen und müssen regelmäßig an die Oberfläche um Luft zu holen. Ihre Oberkörper sind wegen ihres enormen Lungenvolumens größer als bei normalen Menschen.

Wie bei den Siyee gilt auch für die Eloi, das sie sehr realistisch dargestellt werden. Da sich die Eloi vor den Menschen verstecken, haben die Menschen das selbe mystische Bild von den Eloi wie wir von den Meerjungfrauen oder Neckern.

Der Einsatz von Eloi im Rollenspiel ist natürlich sehr spezifisch und kann eigentlich nur in einer Freibeuter- oder Piratenkampagne erfolgen. Hierbei lassen sich die Eloi allerdings wirklich gut einsetzen und vermögen einer Heldengruppe ein exotisches Flair zu geben, ohne zu übertreiben. Aufgrund der Schwäche der Eloi, immer ihre Haut mit Wasser feucht halten zu müssen, stellen sich zwar dann auch Abenteuer auf Land als Problem dar, auf oder in dem Wasser kann ein Eloi allerdings sehr nützlich sein.

Trudi Canavan: Das Zeitalter der Fünf besteht aus folgenden Büchern: Priester, Magier, Götter

 
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Verfasst von - Juni 12, 2013 in Bücher

 

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Trudi Canavan: Das Zeitalter der Fünf – Die Siyee

Als letztes habe ich von Trudi Canavan: Das Zeitalter der Fünf gelesen.

Die Trilogie besteht aus folgenden Büchern:

  1. Priester
  2. Magier
  3. Götter

Darin geht es um eine junge Frau, die von einer Hohepriesterin des Zirkels zu einer sogenannten Weißen aufsteigt, einer Auserwählten der Götter. Auf das Magiesystem der Welt werde ich in einem späteren Beitrag eingehen, aber zuerst möchte ich eine der nichtmenschlichen Rassen dieser Welt beschreiben: Die Siyee

Die Siyee sind ein Volk von Vogelmenschen, welches von der Göttin Huan erschaffen wurde. Wenn ich selbst bisher an Vogelmenschen gedacht habe, kam mir immer das Bild der Falkenmenschen aus Flash Gordon in den Kopf: Starke behaarte Männer in Rüstungen, denen Flügel aus dem Rücken wachsen. Dadurch waren sie meiner Vorstellung (zumindest was das Aussehen betrifft und von der Körperbehaarung mal abgesehen) den Engeln sehr ähnlich. Aber die Siyee weichen deutlich von diesem Bild ab. Die Siyee sind deutlich kleiner und schmächtiger als normale Menschen und verfügen über einen zierlichen und zerbrechlichen Knochenbau. Darüber hinaus wachsen ihnen keine Flügel aus dem Rücken, sondern ihre Arme sind ihre Flügel. Das macht dieses Volk deutlich „realistischer“ als die Falkenmänner aus Flash Gorden, da ihre Fähigkeit des Fliegens sich mit den Grundsätzen der Physik in Einklang bringen lässt, ohne auf das Totschlagargument „Die können das eben!“ oder auf eine magische Erklärung zurückgreifen zu müssen. Doch diese Realität stellt auch ihre große Schwäche dar: Denn sie sind für Rollenspieler fast unspielbar. Zu Fuß sind sie aufgrund ihrer körperlichen Eigenschaften für keinen Menschen eine Gefahr und in der Luft benötigen sie ihre Arme/Flügel um zu fliegen und können diese nicht zum kämpfen oder zaubern nutzen. Im Verlauf der Geschichte erfindet einer der Siyee zwar eine Möglichkeit, das die Siyee zumindest in Kämpfe eingreifen können, dennoch sind sie weiterhin im Kampf deutlich unterlegen und können auch auf Abenteuer nicht viel Ausrüstung mit sich tragen.

siyee

Das Volk der Siyee ist daher nicht für große Helden gedacht, wohl aber gerade aufgrund ihrer Schwächen für große Heldentaten!

 
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Verfasst von - Juni 11, 2013 in Bücher

 

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