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Das Rad der Zeit 01: Die Suche nach dem Auge der Welt

01 Nov

Rad der Zeit 01

In dem kleinen Dorf Emondsfeld macht sich alles auf das jährliche Mittsommerfest, Beltine, bereit.
Doch dann greifen Ungeheuer aus Schauermärchen, die Trollocs, angeführt von einem Myrddraal, das Dorf an.
Nur der zufälligen Anwesenheit einer Aes Sedai und ihrem Behüter ist es zu verdanken, dass die Trollocs zurückgetrieben werden können.

Moraine Sedai und ihr Behüter Lan erklären dem Schafhirten Rand al´Thor, dem Taugenichts Matrim Cauthon und dem Schmiedelehrling Perrin Aybara, das die Trollocs nur hinter den Dreien her sind und brechen mit ihnen nach Tar Valon, der Stadt der Aes Sedai auf, wo die Drei in Sicherheit vor den Horden des dunklen Königs sein sollen. Sie bezeichnet sie als Ta´veren. Da Moraine Sedai die Muster des Rad der Zeit und Wichtigkeit von anderen Menschen darin erkennen kann, werden sie auf dieser Reise noch von Egwene, der Tochtes des Bürgermeisters, Nynaeve, der jungen Seherin des Dorfes und dem Gaukler Thom Merrilin begleitet.

Die Reise entwickelt sich mehr zur Jagd der Trollocs auf die Reisenden und so suchen sie Schutz in der verfallenen Stadt Shadar Logoth. Diese Stadt wird von dem Geisternebel Mashadar beherrscht, der jeden bei Berührung tötet und daher von Trollocs gemieten wird. Dennoch folgen ihnen die Trollocs in die Ruinen, wo es dann zu einem Kampf kommt, bei dem die Reisenden getrennt werden und in kleinen Gruppen nach Caemlyn, der Hauptstadt von Andor, ziehen.

Dort stoßen nicht nur die Reisenden wieder zusammen, sondern auch auf den Ogier Loial. Moraine Sedai erkennt anhand der Träume der drei Auserwählten, dass der dunkle König kurz davor ist, sein Gefängnis zu verlassen. Zum Glück kennt Loial die kurzen Wege, wodurch man schnell die Grenzlande erreichen kann, um von dort aus in die Fäule zu stoßen und das Auge der Welt zu finden.

Während sich die Reisegruppe aus Fal Dara auf dem Weg macht, um das Auge der Welt zu finden, bereiten sich die Grenzlande selbst auf einen großen Kampf gegen die herannahenden Horden des dunklen Königs vor. In großer Not gelingt es ihnen den Grünen Mann zu finden, den Hüter des Auges der Welt. Doch als dieser ihnen das Auge zeigt, werden sie von 2 der Verlohrenen angegriffen, welche sich bereits aus dem Gefängnis des dunklen Königs befreien konnten.

Der Grüne Mann kann einen der beiden Verlohrenen, Baltahmel, töten, bevor er selbst vernichtet wird. Doch sowohl Lan als auch Moraine verfügen nicht über ausreichend Macht, um den anderen Verlohrenen, Aginol, zu besiegen. Während alle anderen fliehen, muss sich Rand al´Thor Aginol am Rand des Auge der Welt stellen. Hierbei erkennt er, dass er die Fähigkeit hat, Saidin, die männliche Quelle der Macht, zu lenken. Da das Auge der Welt den letzten reinen Quell von Saidin darstellt, gelingt es ihm trotz seiner nicht vorhandenen Erfahrung, Aginol zu besiegen, die Horden des dunklen Königs zu vernichten und dessen Gefängnis erneut zu verschließen.

In der ehemaligen Quelle des Auges finden sie im Anschluss eines der zerbrochenen Siegel zum Gefängnis des dunklen Königs, das Banner des Drachen und das Horn von Valere, welches sie nach Fal Dara bringen.

Die Charakterentwicklungen im Buch:

Rand al´Thor: Dem Schafhirten gelingt es beim Überfall der Trollocs ein Schwert zwischen sich und den Angreifer zu halten, wodurch sein Angreifer sich selbst aufspiesst. Da das Schwert von seinem Vater mit einem Reiher verziert ist, wird er von vielen für einen Schwertmeister gehalten. Im Verlauf der Reise gelingt es ihm dem Pferd Bela, welches von Egwene gereitet wird, mit Kraft seiner Gedanken neue Ausdauer zu schenken. Mit Hilfe des Gauklers Thom Merillin erlernt er das Flötenspiel, womit er sich in Gasthäusern seinen Aufenthalt verdienen kann. Als er im Kampf gegen den Verlohrenen Aginor Zugriff auf die Quelle der Macht erlangt, kann er zum ersten Mal bewusst Saidin lenken.

Matrim Cauthon: Der Taugenichts hat die Fähigkeit, sich mit seinen Worten in jedes Problem hinein zu reden. Dennoch ist er von sonnigem Gemüt und zu jedem Spaß aufgelegt. Als er in Shadar Logoth einen rubinverzierten Dolch an sich bringt, ändert sich sein Verhalten aber langsam. Er wird immer schweigsamer und misstrauerischer gegenüber seinen Mitmenschen. Nachdem Moiraine Sedai ihn in Caemlyn wieder trifft, erkennt sie, dass das Böse aus Shadar Logoth dem Dolch inne ist und dieses Böse Mat fast verzehrt hat. Mit Hilfe ihrer Zauber gelingt es ihr, den Bösen Einfluss des Dolchs von Mat zu nehmen. Allerdings kann auch dies in nicht mehr von seiner Sucht, ständig den Dolch berühren zu müssen, befreien. Im Kampf gegen die Trollocs kommt bei Mat immer wieder das alte Blut von Manatheren durch, indem er deren Schlachtrufe ausschreit, obwohl er deren Sprache gar nicht kann.

Perrin Aybara: Der Dorfschmied ist der starke, aber ruhige Pol von den drei Auserwählten. Nachdem er zusammen mit Egwene von den anderen in Shadar Logoth getrennt wird, stoßen sie auf den Waldläufer Elyas Machera, welcher von einem Wolfsrudel begleitet wird. Umso länger sie Elyas und die Wölfe begleiten, bemerkt Perrin wie auch er ein Gefühl für die Wölfe erhält. Mit geschlossenen Augen kann er sie wahrnehmen und erhält Eindrücke aus deren Gefühlswelt. Äußerlich verändern sich hierbei seinen Augen. Seine Pupillen nehmen immer mehr und mehr das Gelb eines Wolfsauges an.

Egwene: Als junge und selbstbewusste Tochter des Bürgesmeisters von Emondsfeld versteht sie es vortrefflich, ihre Jugendliebe Rand zum erröten zu bringen. Im Laufe der Reise stellt Moraine Sedai in ihr die Gabe fest, die Macht gebrauchen zu können und beginnt sie diese zu erlernen. Als sie mit Perrin von den anderen getrennt wird, gelingen ihr allerdings nicht mehr als ein paar Funken, als sie versucht ein Feuer mit Hilfe der Macht zu erzeugen.

Nynaeve: Die Seherin des Dorfes ist nur ein paar Jahre älter als die anderen, dennoch traut sich niemand im Dorf ihr zu widersprechen, da sie die Gabe beherrscht, dem Wind zu lauschen. Moraine Sedai klärt sie auf, dass es sich dabei auch um eine Art der Nutzung von Saidar, die weibliche Hälfte der Macht, handelt. Nynaeve willigt ein Egwene nach Tar Valon zu begleiten. Sie selbst will dort zwar nicht ausgebildet werden, dennoch möchte sie Egwene dort beschützen. Im Verlauf der Reise verliebt sie sich in den Behüter Lan.

Lan: Der Behüter erscheint zu Beginn als ein großer Kämpfer, doch im Verlauf der Handlung stellt sich heraus, dass diese Einschätzung ihm nicht mal gerecht wird. Auch unter den Behütern sticht er noch deutlich aufgrund seiner Fähigkeiten heraus. In den Grenzlanden angekommen wird auch seine Herkunft klar: Er ist al´Lan Mandragoran, Herr der sieben Türme und der Seen, der ungekrönte König von Malkier, welches vor einer Generation an die Fäule verlohren ging.

 

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Die Suche nach dem Auge der Welt. Das Rad der Zeit 1. Das Original

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Ein Kommentar

Verfasst von - November 1, 2015 in Bücher

 

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