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Archiv für den Monat Juni 2013

Trudi Canavan: Das Zeitalter der Fünf – Die Eloi

Als eine weitere von der Göttin Huan erschaffene Rasse gilt das Volk der Eloi.

Die Eloi sind Meermenschen und in ihrer eigenen Welt eine Legende, weil sie sich vor den normalen Menschen in ihrer Unterwasserstadt verstecken. Die Eloi sind haarlose Humanoide mit dunkler Haut, welche ständig feucht gehalten werden muss. Zwischen ihren Fingern und Zehen haben sie Schwimmhäute. Sie verfügen über keine Kiemen und müssen regelmäßig an die Oberfläche um Luft zu holen. Ihre Oberkörper sind wegen ihres enormen Lungenvolumens größer als bei normalen Menschen.

Wie bei den Siyee gilt auch für die Eloi, das sie sehr realistisch dargestellt werden. Da sich die Eloi vor den Menschen verstecken, haben die Menschen das selbe mystische Bild von den Eloi wie wir von den Meerjungfrauen oder Neckern.

Der Einsatz von Eloi im Rollenspiel ist natürlich sehr spezifisch und kann eigentlich nur in einer Freibeuter- oder Piratenkampagne erfolgen. Hierbei lassen sich die Eloi allerdings wirklich gut einsetzen und vermögen einer Heldengruppe ein exotisches Flair zu geben, ohne zu übertreiben. Aufgrund der Schwäche der Eloi, immer ihre Haut mit Wasser feucht halten zu müssen, stellen sich zwar dann auch Abenteuer auf Land als Problem dar, auf oder in dem Wasser kann ein Eloi allerdings sehr nützlich sein.

Trudi Canavan: Das Zeitalter der Fünf besteht aus folgenden Büchern: Priester, Magier, Götter

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Verfasst von - Juni 12, 2013 in Bücher

 

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Trudi Canavan: Das Zeitalter der Fünf – Die Siyee

Als letztes habe ich von Trudi Canavan: Das Zeitalter der Fünf gelesen.

Die Trilogie besteht aus folgenden Büchern:

  1. Priester
  2. Magier
  3. Götter

Darin geht es um eine junge Frau, die von einer Hohepriesterin des Zirkels zu einer sogenannten Weißen aufsteigt, einer Auserwählten der Götter. Auf das Magiesystem der Welt werde ich in einem späteren Beitrag eingehen, aber zuerst möchte ich eine der nichtmenschlichen Rassen dieser Welt beschreiben: Die Siyee

Die Siyee sind ein Volk von Vogelmenschen, welches von der Göttin Huan erschaffen wurde. Wenn ich selbst bisher an Vogelmenschen gedacht habe, kam mir immer das Bild der Falkenmenschen aus Flash Gordon in den Kopf: Starke behaarte Männer in Rüstungen, denen Flügel aus dem Rücken wachsen. Dadurch waren sie meiner Vorstellung (zumindest was das Aussehen betrifft und von der Körperbehaarung mal abgesehen) den Engeln sehr ähnlich. Aber die Siyee weichen deutlich von diesem Bild ab. Die Siyee sind deutlich kleiner und schmächtiger als normale Menschen und verfügen über einen zierlichen und zerbrechlichen Knochenbau. Darüber hinaus wachsen ihnen keine Flügel aus dem Rücken, sondern ihre Arme sind ihre Flügel. Das macht dieses Volk deutlich „realistischer“ als die Falkenmänner aus Flash Gorden, da ihre Fähigkeit des Fliegens sich mit den Grundsätzen der Physik in Einklang bringen lässt, ohne auf das Totschlagargument „Die können das eben!“ oder auf eine magische Erklärung zurückgreifen zu müssen. Doch diese Realität stellt auch ihre große Schwäche dar: Denn sie sind für Rollenspieler fast unspielbar. Zu Fuß sind sie aufgrund ihrer körperlichen Eigenschaften für keinen Menschen eine Gefahr und in der Luft benötigen sie ihre Arme/Flügel um zu fliegen und können diese nicht zum kämpfen oder zaubern nutzen. Im Verlauf der Geschichte erfindet einer der Siyee zwar eine Möglichkeit, das die Siyee zumindest in Kämpfe eingreifen können, dennoch sind sie weiterhin im Kampf deutlich unterlegen und können auch auf Abenteuer nicht viel Ausrüstung mit sich tragen.

siyee

Das Volk der Siyee ist daher nicht für große Helden gedacht, wohl aber gerade aufgrund ihrer Schwächen für große Heldentaten!

 
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Verfasst von - Juni 11, 2013 in Bücher

 

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Dave Duncan: Des Königs Klingen

Den Anfang möchte ich mit Dave Duncans Sage „Des Königs Klingen“ machen.

Die Sage besteht aus insgesamt 9 Erzählungen, welche aus den folgenden Romanen bestehen:

  1. Die vergoldete Kette
  2. Der Herr des Feuerlandes
  3. Schwur der Schwerter
  4. Die verlorene Klinge
  5. Der Tanz der Klingen
  6. Die Jaguar-Krieger
  7. Des Königs Dolche (Sammelband)

In der Reihe geht es um die magische Klingen. Hierbei handelt es sich aber nicht um Schwerter, sondern um die Träger derselbigen. Nach Jahren der Ausbildung in der Klingenburg werden die Rekruten mittels einem magischen Ritual an ein sogenanntes Mündel gebunden. Diesem Mündel sind sie als perfekte Leibwächter angeschworen und erhalten dadurch mehrere Vorteile im Kampf und können fast vollständig auf Schlaf verzichten. Allerdings sind sie vollkommen von ihrem Mündel abhängig und können diesen niemals hintergehen oder verlassen. Bei dem Tod eines Mündels verfallen seine Klingen dem Wahnsinn und geraten in einen Kampfrausch.

Die Geschichten der Reihe sind alle in sich abgeschlossen und lassen sich dank Dave Duncans spannendem Schreibstil relativ schnell und flüssig lesen. Die Welt erinnert stark an das Mittelalter, ungefähr zur Zeit der großen französichen Könige und ihrer Musketiere. Dave Duncan versteht es dabei gekonnt, spannende und schnelle Mantel-und-Degen-Abenteuer mit einer magischen Welt voller Intrigen zu verbinden.

Wer also gerade für seinen Schwertgesellen oder Söldner noch ein paar interessante Facetten oder Vorbilder sucht, ist hierbei genau richtig.

 
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Verfasst von - Juni 10, 2013 in Bücher

 

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